TitelOrtJahrBeschreibung
#0Zürich2017–
+41 – Schweizer PublikationBasel2019–
115–00Basel1979 / 3 Ausgaben
A-BulletinZürich1978–Der A-Bulletin ist eine linksalternative Schweizer Zeitschrift, welche alle 14 Tage bzw. drei Wochen erscheint. Sie besteht aus zwei Teilen. Dem redaktionellen Teil, welcher über soziale-, umwelt- und friedenspolitischen Themen berichtet und der darin enthaltenen Inserat-Beilage. Sie ist das Herzstück dieser Publikation. Die kleinen, teilweise handgeschriebenen Inserate reichen von kuriosen Verkaufsangeboten zu gemeinsamen Ferien oder Kursen, über die Suche nach dem richtigen Partner für Tier oder Mensch. Sie zeichnen sich aus durch ihre humorvolle, persönliche, echte Art und bieten eine ideale Kommunikations- und Austauschplattform für Menschen mit oftmals besonderen Anliegen. Gegründet wurde der A-Bulletin vor 41 Jahren von Georg Pankow und Lisbeth Bieri (1949 –2016), welche viel Engagement und Herzblut in ihre Arbeit steckten. Das A steht für Alternative im Sinne von: es gitt no Anders. Nach diesem Motto müssen auch heute noch alle Inserate per Post geschickt oder per Telefon mitgeteilt werden. Einen anderen Weg über das Internet existiert nicht. Auch die Preise für ein Inserat haben sich in den Jahren praktisch nicht verändert und sind immer noch sehr billig. Der A-Bulletin zählt momentan über 8000 Abonnenten in der Schweiz, ein Jahresabonnement kostet 50 Franken. Auch wenn die Zeitschrift auf den ersten Blick nicht sehr speziell wirkt, ist sie eine Perle unter all den schnelllebigen Zeitungen und Zeitschriften von heute. Gegen sie konnte sich der A-Bulletin über all die Jahre durchsetzten und hat es geschafft so charmant und bodenständig zu bleiben wie früher. Impressum A-Bulletin Mitteilungsorgan des Vereins A-Bulletin (Rolandstr. 27) Postfach, 8021 Zürich 1
 Tel: 044/ 241 22 01 Druck: ropress Zürich Layout/Inserate: Klaus Kläger Redaktion: Georg Pankow
Afrika-BulletinBasel1976–
Agitation. Zeitschrift der fortschrittlichen Arbeiter, Angestellten, Schüler und StudentenZürich1969–73
AJZ-Infos. Zeitung der Arbeitsgruppe Jugendzentrum WinterthurWin1974
AlpenzeigerAarau1975–95Als „Sprachrohr der Alternativen“ wurde der Alpenzeiger 1975 von David Basler und Wolfgang Bortlik (edition moderne) ins Leben gerufen. Beiträge dafür konnten eingesendet werden, so wurden die Leser aufgefordert Rezensionen von Schallplatten und Büchern, sowie Geschichten, Erlebnisse, gelungene Aufsätze, Beschimpfungen, Einsichten und Lieblingsfotos einzuschicken. Gedruckt wurde auf einer Kleinoffset-Maschine in Aarau mit häufigen Farbwechseln und Irisdrucken – teilweise hatte eine Ausgabe zehn- bis zwölf unterschiedliche Druckfarben. Erschienen ist die Zeitschrift zuerst alle zwei, dann alle drei Wochen in Auflagen von 300–1000 Exemplaren pro Ausgaben. Zum letzten Mal erschienen ist der Alpenzeiger 1995. ______________________________________________________________________________________ Der 'Alpenzeiger' ist ein anarchistische Zeitschrift aus Aarau, Schweiz. Die Zeitschrift wurde herausgegeben von David Basler, die Redaktion bestand aus: K. Bänziger (Nr.1-41); M.T. Nadig (Nr.42); P. Thalmann (Nr.43); C. Thalmann (Nr.44/45); J.G. Grandville (v.Red., Nr.46/47, mit der Bemerkung: "Tja, wen haben wir denn noch?"); J. Peter (Nr.48); D. Basler (v.Red., Nr.70/71/72/73-76); Helmut Hoeflehner (v.Red., Nr.107). Beiträger waren Wolfgang Bortlik und Ernst Fuhrmann. Das Magazin gab 1975 die erste Ausgabe heraus. Es erschien vierzehntägig bis Nr.36, monatlich ab Nr.37 danach unregelmäßig und vierteljährlich. Das Format ist DIN A4, DIN A5 (Nr.76) und hat ca. 20 Seiten. Es wurde 1975 mit 300, 1980-1990 mit 1000 und 1990-1995 mit 700 Auflagen gedruckt. Der Preis betrag zwischen 1.- und 3.-. Die Zeitschrift wurde eigens auf einer kleiner Offsetmaschine in Aarau gedruckt. Farbwechsel und Irisdrucke wurden oft verwendeten. Der Inhalt wurde bestimmt durch eingesendete Beiträge, die Leser wurde aufgefordert Rezensionen von Schallplatten und Büchern, sowie Geschichten, Erlebnisse, gelungene Aufsätze, Beschimpfungen, Einsichten und Lieblingsfotos einzuschicken. Weitere Themen waren politische Meldungen und Aufrufe; Literatur; Ökologie; Kultur; Anzeigen und Veranstaltungen. Text, Fotos und vereinzelte Zeichnungen sind der Bestandteil. Die Gestaltung besteht aus Schreibmaschinentext neben handgeschriebenen Texten. Diese analoge-digitale Darstellung wechselt sich ab. Die Mottos des 'Aplenzeigers' waren: Wider Tun und Sitten der Habenden Nr.38/39, Die lebenden Leben - Die Wütenden wüten Nr.42, Freiheit für alle in den Fabriken gefangenen Nr.46/47. Auch wie Wolfgang Bortlik in seinem Buch "Von 'Hotcha' bis 'Sinnkrise' Die Alternativpresse in der Schweiz" schrieb: „Die Botschaft bleibt immer die gleiche: Lasst euch nicht verscheissern! Liebt, wen ihr lieben müsst! Politiker, gleich welchen Lagers, sind alles Schweine!".
Alternative - Die Grünen Kanton Zug
Alternative. Die andere Urner ZeitungAltdorf1973–2000 / 248 Ausgaben
Anima
Anti / KakaGenève1978 / 1 Ausgabe
Antisexistische Schrittversuche. Für die Auflösung männlicher MachtstrukturenZürich1987
Apero. Proliterarisches AperiodikumGurtendorf1967–72
ArbeiterpolitikZürich1974
ArbeiterstimmeZürich1972
Art PowerLausanne1970–75
Aspekte
AttackZürich1980 / 1 Augabe
Auf die Barrikaden!Zürich1974
Basler kommunistische ZeitungBasel1976–
Berner StudentBern
Betriebskampf. Lotta di FabricaZürich1971–
Betriebskampf. Organ des EK Einheitskomitee der WerktätigenBasel1975–78
Black & WhiteLuzern1980 / 4 Ausgaben
Brand-New-Life. Magazin für KunstkritikZürich2015–
Break outZürich1980 / 3 Ausgaben
Brecheisen / BrächiseZürich1981– / 17 AusgabenBereits wenige Tage nach der letzten Ausgabe der Zeitschrift „Eisbrecher“ kommt die erste Ausgabe des „Brächise“ heraus. Die Herausgeber waren Teil der 80erBewegung, die die bürgerliche Beton-Stadt aufbrechen und mehr Bewegung in die Stadt bringen wollte. Viele Jugendliche gingen auf die Strasse und forderten unter anderem auch: Mehr Freiheit für junge Kultur und mehr Raum, um diese auszuleben. Ebenfalls wurden Themen wie Missstände, Drogenelend, Wohnungsnot und der Überwachungsapparat aufgenommen, diese fanden aber zu Beginn wenig Resonanz. In der Zeitung erscheinen Demo-Aufrufe, Infos über Feministische Gruppen, Aufrufe zum Widerstand gegen die Armee, Informationen über die Handlungen der Polizei, Texte über die Freiheit, Canabis, Hausbesetzungen, Veranstaltungstipps und vieles mehr. Die Auslieferung erfolgte im Jugendhaus Drahtschmidli. Das Drahtschmidli wurde von ca. 80 Jugendlichen an Abenden und Samstagen unter Leitung von älteren Ausgebildeten Jugendlichen renoviert. Es wurden viele Räume wie eine Diskothek, Büroräumlichkeiten, eine Bibliothek, ein Café, ein Fotolabor, ein Jazzkeller, diverse Ateliers und noch vieles mehr eingerichtet. Gedruckt wurde die Zeitschrift in der Genopress Winterthur, welches eine Druckerei zur Ermöglichung der freien Meinungsäusserung war und vor allem alternative Druckerzeugnisse für die zensurlose Wiedergabe von Meinungen reproduzierte. Die Ästhetik der Zeitung ist sehr analog, collagiert, gezeichnet, kopiert und geschrieben. Sie beinhaltet sehr viele Fotos, Zeichnungen und Text und die Seiten wirken sehr voll und überladen. Die Titelseite ist manchmal sogar farbig gedruckt. Der Umfang der Zeitung war meist zwölf seitig, bestand also aus drei Druckbögen. Die Auflage bestand aus 20'000 Exemplaren. Die zweite Ausgabe der Zeitung wurde komplett von der Polizei beschlagnahmt. Grund dafür soll das pornografische Material sein. Die Bilder stammen aber alle aus einem Playboy-magazin, welches am Kiosk erhältlich war, und so wird vermutet, dass dies nur als Vorwand verwendet wurde, um zu verhindern, dass die Zeitschrift ausgeliefert wurde. Die Herausgeber behaupteten das die Behörden so verhindern wollten, das Infos von Prozessen, Besetzungen und weiteren Berichten über Repressionen an die Öffentlichkeit gelangten. Zu den Redaktoren gehörten unter anderen Didi Weidmann, Bert Siegenthaler und Theo Bünzli. Nach 17 Ausgaben wurde das «Brächise» eingestellt, es folgte aber eine andere Zeitung.
Bärner TelefonzytigBern1981–83Im Rahmen der Achtziger Jugendunruhen gründeten Mitglieder der Berner Bewegungsszene 1981 eine Telefonzeitung, durch die sich Interessierte über aktuelle Ereignisse aus den Bereichen Politik und Kultur sowie Veranstaltungen in der Bewegungsszene informieren und anhand dieser Informationen vernetzen konnten. Die Berner Telefonzytig, die sich an der Zürcher Telefonzeitung orientierte, war als Verein organisiert und finanzierte sich vor allem durch Spenden und Mitgliederbeiträge der Hörerschaft. Sie war in einer ersten Phase in einem Stall des Autonomen Jugend- und Begegnungszentrums (AJZ) in der Reithalle stationiert. Die Telefonzytig musste ihren Betrieb wegen Räumungen und/oder Schliessungen der Reithalle durch die Polizei mehrmals einstellen und die Lokalität schliesslich wechseln. Ausserdem geriet sie wegen angeblicher Aufwiegelung zu Gewalt mehrmals mit den städtischen Behörden in Konflikt. Die Betreiber begriffen die Telefonzytig als alternatives Informationsmedium zu den kommerziellen Printmedien der Stadt Bern wie der «Berner Zeitung» oder dem «Bund», an denen sie insbesondere eine einseitige und tendenziöse Berichterstattung kritisierten. Die einzelnen Bulletins wurden in der Regel täglich jeweils am Abend auf ein sog. Alibiphon, eine frühe Version des Anrufbeantworters, gesprochen und konnten dann durch das Wählen einer offiziell aufgeschalteten Telefonnummer abgehört werden. Eine einzelne Ausgabe war jeweils in einen ersten Teil mit Informationen zu aktuellen Geschehnissen in der Politik und einen zweiten Teil mit Hinweisen auf kulturelle oder politische Veranstaltungen gegliedert. – Schweizerisches Sozialarchiv, Dokumentation Subkultur Bern - Telefonzytig [TON] (F_1027)
Bürgerblatt. Kritisches Magazin für den Aargau1981–
ChäslagerStans
Contre
Criticism. la revue de critique de la critiqueLausanne2009–2012
Cultrun. Lateinamerika InformationWädenswil1974–81
D'Chersite. Zeitung vom und ums Jugendhaus WinterthurWinterthur1975–76
Das Wrack
De root Leu. Zeitung der Arbeitsgruppe JugendzentrumWinterthur1974
Der KreisZürich1943–67
Der LöweBern1974–76Der Löwe/Die Löwin (1974-76) wurde als «kulturphilosophische Zeitschrift» vom Künstler und Philosoph G. J. Lischka in Bern beim kurzlebigen Verlag Lisbet Kornfeld (der Ex-Frau des Galeristen und Auktionators Kornfeld) herausgegeben. Insgesamt erschienen neun thematische Ausgaben (I. Aktionismus, II. Theorie Dialoge 1. Folge, III. Realismus, IV. Fotografie, V. Theorie Dialoge – bildende Kunst, VI. Die Löwin sowie VII-IX ohne Titel) mit zw. 64 und 90 Seiten im Format 12.3×18.5/9 cm (leicht variierend). Ziel der Zeitschrift war es in den Worten des Herausgebers, Kunst, Medien und Theorie so miteinander zu vermischen, dass der «Nerv der Zeit» getroffen werde. Auf der einen Seite pflegte die Zeitschrift also bewusst Transdisziplinarität, auf der anderen einen Jargon, die Ästhetisierung von Theorie. (Als Vorbild für die explizit eintönige Gestaltung – der nicht besonders leserInnenfreundliche dichte Satz – und der Aufbau der Zeitschrift könnte das kurz zuvor (1973) gegründete Kunstforum gedient haben.) Die Vertriebsstruktur und Auflagenzahl der Berner Zeitschrift deuten( – im Gegensatz zu ihrem Vorbild – ) auf eine geringe Verbreitung hin. Der Löwe/die Löwin bleibt ein grösstenteils lokales Phänomen. Für die thematischen Ausgaben werden Interviews mit und Zitate von Künstler_innen, Theoretiker_innen sowie Werkdokumentationen zusammengetragen, die jeweils durch ein kurz (teilweise stichwortartig) gehaltenes Editorial eingeführt werden. Sowohl das Editorial wie auch die einzelnen Beiträge weisen gegenüber Überlieferungstraditionen der Kunstkritik und -theorie ein gewisses Desinteresse auf. Es handelt sich meist um kommentiertes Recherchematerial. Die Verfahrensweise (aber nicht der Stil) weist eine Verwandtschaft zur im Jahr zuvor, 1973, veröffentlichten Publikation Six Years: the Dematerialization of the Art Object From 1966 to 1972 von Lucy Lippard, auf. Wie bei Lippard ist hier auch eine Person, der Herausgeber G. J. Lischka für die Beiträge zuständig, er führt alle Interviews durch, sammelt Zitate, Werkdokumentationen und verfasst das Editorial. Der Klappentext dagegen nennt als Autor_innen «Internationale Fachmänner aus der ganzen Welt». Diese behauptete Internationalität, die im Widerspruch zum in den Ausgaben wiedergegebenen Privatkosmos des Herausgebers steht, unterstreicht in ihrer Grossspurigkeit eher die tendenzielle Provinzialität der Zeitschrift, ihre Tendenz zum «Egozine». Als solches beschränkt sich der Löwe/die Löwin auf eine subjektive Perspektive und Meinung. Die Zeitschrift dient G. J. Lischka als Werkzeug zur Selbstinszenierung als Theoriefigur im künstlerischen Feld.
Der Y-Gegner. Kampfzeitung der Zürcher Y-GegnerZürich1974
DestroyGreifensee1979 / 2 Ausgaben
Die rote Anneliese. Kritisches OberwallisBrig-Gils1973–
Die rote InfusionZürich1973–76
Die Westtangente1974
Drahtzieher. Zeitung aus der Bewegung der UnzufriedenenBern1980–83
DrecksblattBasel1978 / 1 Ausgabe
Drop DeadZürich1978–80 / 6 Ausgaben
EisbrecherZürich1980–81 / 10 AusgabenDie erste Ausgabe der Zeitung Eisbrecher erschien am 28. Oktober 1980 mit einer Auflage von 10’000 Exemplaren. Es ist die zweite Bewegzeitschrift nach der Zeitschrift Subito, die jedoch unregelmässig erscheint. Und plötzlich entstand die Idee für die Bewegungszeitung «Eisbrecher». Bis zu einem ge- wissen Grad war dieses «Unorgan der Bewegung» eine Manipulation von älteren 68ern. Wir wussten von Anfang an: Wir machen nur zehn Nummern, und am Schluss organisieren wir eine grosse Weihnachtsdemo. Der wöchentlich erscheinende «Eisbrecher» mit einer Auflage von bis zu 23000 Exemplaren war also ein politisches Mittel, um die Bewegung neu zu mobilisieren. «Wir wollten keine politischen Direktiven herausgeben, aber wir waren auch nicht bereit, alle mitentscheiden zu lassen. Wir haben einfach gesagt: Wir sind die Redaktion und die Redaktion entscheidet.»
El Pais. Zu Ehren von Santa Catalina de Alejandria [produkt der unabhängigen verkörperung catalinas (die heilige)]Küttingen1998
ElmexZürich1979
Emanzipation. Feministische Zeitschrift für kritische FrauenBasel / Bern1975–96
EngelmacherWinterthur
Experience. Zeitschrift für Musik und anderen LärmBasel1973/74"Experience - Zeitschrift für Musik und anderen Lärm" ist ein Underground-Magazin, herausgegeben von Réne Matti aus Basel. Im Ganzen gibt es sieben Ausgaben, verteilt auf das Jahr 1973 und 1974. Es ist eine Zeitschrift, die über Pop-, Rock- und Bluesmusik in den 60ern und70ern vor allem aus den USA berichtet. Der Herausgeber wollte hauptsächlich über die gesellschaftliche und politische Bedeutung der Musik informieren, die nach ihm in schweizer Musikzeitschriften zu wenig thematisiert werden. In allen Ausgaben werden verschiedene Musiker vorgestellt, unter anderem gibt es Interviews und Biografien zu lesen von Jimi Hendrix, Bob Dylan, Mae West, Alice Cooper, Frank Zappa und Bo Diddley. Es wird auch immer darauf hingewiesen, wo die Künstler ihre nächsten Konzerte haben und welche Alben und Singles sie schon herausgegeben haben. Zudem enthält die Zeitschrift Erfahrungsberichte von verschiedenen Festivals und diverse Bücher- und Magazinempfehlungen für den Leser. Ausserdem gibt es einige Artikel über die Musik als Waffe der kulturelle Revolution. Die Zeitschrift beschreibt sich selbst als unkommerzielle Presse. Es gab ein Kollektiv, das oft zusammen arbeitete für die Zeitschrift, trotzdem schrieben oft unterschiedliche Autoren die Artikel. Vertrieben wurde die Zeitschrift aus Zürich von Rob Tanner. Die meisten Beiträge sind auf Deutsch, wenige auf Englisch. Die Artikel sind zum teil sehr subjektiv, persönlich geschrieben. Das Format der ersten beiden Ausgaben unterscheidet sich von den restlichen Zeitschriften. Ausgabe drei bis sieben sind im Format A3 erschienen und haben auch einen grösseren Seitenumfang als die ersten beiden kleineren Ausgaben. Alle Zeitschriften sind schwarz-weiss gedruckt, mit Ausnahme der zweiten Publizierung. Die wurde in rot-weiss gedruckt. Handschrift, Schreibmaschinenschrift, viele Fotos und Illustrationen werden als Gestaltungsmittel des Magazins verwendet. Alle Artikel sind gedrängt platziert, auf jeder Seite ist sehr viel Information angebracht. In jeder Ausgabe, ausser der letzten, bittet das Kollektiv den Leser um freiwillige Helfer für den Strassenverkauf der "Experience" aber auch für Informationen, Anregungen, Beiträge und Fotos per Post.
FabrikzeitungZürich1984–1972 kaufte die Stadt Zürich die Rote Fabrik, ein leerstehendes Fabrikgebäude am linken Zürichseeufer. Fünf Jahre später entschied das Zürcher Stimmvolk, dass darin ein Kultur- und Begegnungszentrum entstehen soll. Es dauerte aber bis 1980, als im Zuge der Zürcher Jugendunruhen, die IG Rote Fabrik gegründet wurde und das Kulturzentrum als Versuchsbetrieb für sieben Jahre seine Tore öffnen konnte. Das Rahmenprogramm der Fabrik beinhaltete Konzerte und Theateraufführungen, zudem wurden Atelierplätze zur Verfügung gestellt. Als Kommunikationsmittel und Veranstaltungsprogramm gibt die IG Rote Fabrik seit 1984 zehnmal jährlich die Fabrikzeitung heraus. Die einzelnen Ausgaben sind monothematisch angelegt, mit kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Schwerpunkten. Ein fixes Layout gibt es nicht, vielmehr bezieht sich die Gestaltung auf den jeweiligen Inhalt. Die Grafik wird von Gestalterteams für einem Zeitraum von fünf bis zehn Jahren übernommen. Mit ihrer offenen Ausrichtung gilt die Zeitung als Experimentierfeld für junge Designer. In den 80er Jahren wurde die Fabrikzeitung in einer Auflage von 15’000 Exemplaren produziert und gratis an Abonnenten versandt oder per Verteiler gestreut.
Fanzine for the other WaveZürich1978
Feldberg MagazinBasel2019–Magazin zur Feldbergstrasse in Basel, Schweiz. Hyperlokaler Journalismus und Design Aktivismus. wiewaersmalmit.ch
FeldbergzineBasel2019–Magazin zur Feldbergstrasse in Basel, Schweiz. Hyperlokaler Journalismus und Design Aktivismus. wiewaersmalmit.ch
Feministisches Bulletin. Beiträge zur Diskussion in der FrauenbewegungBern
FocusZürich1969–79
Frauenbulletin
FrauenbulletinZürich1972
FRAUeZitigZürich1975–94
FreakWettingen1981–
Fuck OffLuzern1979 / 2 Ausgaben
FuckBasel / Muttenz1979 / 4 Augaben
Gasseblatt. Stadtzeitung für Zürich, Basel und für den Knast Regensdorf-SchällehuusZürich1976–78
Genève RockGenève1977–80 / 16 Ausgaben
Glarner ZeitungGlarus / Zürich1976
GmbH / Sucks1980 / 4 Ausgaben
Go SteadyKüsnacht1980 / 1 Ausgabe
Guete Morge1970–80
Hapt
HAZinfo. Mitteilungen der Homosexuallen Arbeitsgruppen ZürichZürich1972–76
Hey. SOH-Info-MagazinZürich1972–83hey richtet sich ausschliesslich an Homophile mit ihrem Club und erscheint in Kleinformat. Das verwendete Papier eignet sich für bestmögliche Bildqualität. https://schwulengeschichte.ch/epochen/6-aufbruch/soh/hey-und-plaedoyer/
HofnachrichtenZürich1980–2016Die Zürcher Zeitschrift Offizielle Hofnachrichten der Krone wurde 1980 von König Pjotr Kraska gegründet. Der selbsternannte König über das Zentirischen und A-Zentirischen Reich (Zürich und Bilbao), wurde am 22. Februar 1946 als Peter Johannes Kraska in Zürich geboren. Peter Kraska war nicht nur Schauspieler, sondern auch Schriftsteller und Dada-Künstler. Während der Zürcher Jugendunruhen der 80er Jahren, setzte er sich stark für einen gesellschaftlichen Freiraum ein. Seine damalige Lebenspartnerin sagte ihm für sein Konzept des AJZ (Autonomes Jugend Zentrum: „Du bist der König!“. Diese Aussage veranlasste Kraska dazu sich selbst zum König von Zürich zu ernennen. Während seiner Regentschaft trat seine Künstlerische Tätigkeit in den Hintergrund, vor allem als er seine erste Publikation «Offizielle Hofnachrichten der Krone» veröffentlichte, von der er Herausgeber und Verfasser zugleich ist. Der König war ein grosser Verfechter des Nulltarifs. Er führte einen erbitterten Kampf für die kostenlose Benutzung des öffentlichen Verkehrs. Dementsprechend nahm er sich das Recht heraus ohne Ticket zu fahren. Sich selber nannte er sich auch Weissfahrer. Ebenfalls brachte er im Jahre 1989-1990 in mehreren Trams und an Billetautomaten der VBZ Kleber an und verursachte somit einen Sachschaden von mehreren tausend Franken. Er wurde mehrmals verurteilt wegen Sachbeschädigung und Drohungen gegen Beamte zu Geld- und Gefängnisstrafen. Seine Publikationen kamen unregelmässig heraus, ca. alle neun Monate. Aus den hundert Seiten, die jede Zeitschrift fasst sind meistens Ausschnitte aus seinen Prozessen abgebildet und Fotos von sich und einer Gefolgschaft zu sehen. Durch seine dadaistische Erzählart und Zusammenstellung bringt er eine Gewisse Absurdität in seine Zeitschriften. Die «Hofnachrichten» wurden in der Wollishofer Werbeagentur GGK erstellt. Der Inhaber dieser Agentur, Paul Gredinger war ein Freund des Königs und liess die Infrastruktur benutzen. Die «Hofnachrichten» erschienen in einer Auflage von ca. 10'000 Exemplaren und wurden durch den König persönlich an Interessierte verteilt. 2015 legte er die Regentschaft aus gesundheitlichen Gründen nieder und somit wurden auch die «Hofnachrichten» eingestellt. Er verstarb am 5. September 2016.
Hot Raz TimesZürich1973–75Hot Ratz Times ist eine Publikationsserie von von Urban Gwerder die von ZARK Publications zwischen 1973 und 1973 herausgegeben wurde. Die Hefte konnten per Abo oder als Einzelexemplare erworben werden und wahren nicht nur in der Schweiz sondern auch in den USA und Australien erhältlich. Jährlich erschienen ungefähr vier Exemplare deren Layout und Format von Ausgabe zu Ausgabe drastisch variieren. Inhaltlich setzen sich die Publikationen hauptsächlich mit Themen wie Musik, Literatur und Sex auseinander. Dies erfolgt in drei Sprachen: Deutsch Französisch und Englisch. Sauber getextete Segmente sind durchzogen mit handschriftlichen Gedichten und Notizen. Es ist ein starker Fokus auf den Musiker  frank Zappa zu Beobachten. Es werden Interviews und Songlyrics des Künstlers Übersetzt und in scene gesetzt. Neben Fotos macht sich Urban Gwerder Illustrationen und Comics zu nutze. In Jeder Ausgabe ist je mindestens ein Comic zu finden. Der Inhalt ist geprägt von Humor mit rebellisch anarchistischen Zügen und Philosophischen Gedanken über alltägliche Themen wie Beziehungen und allgemeiner Freizeit.
Hotcha! Fun Embryo InformationZürich1968–2008Die Zürcher Untergrundzeitschrift HOTCHA! – Fun Embryo Information, gegründet von Urban Gwerder, erschien erstmalig im März 1968. HOTCHA! wurde auf Anraten von Julian Beck, dem Gründer des Living Theatre in New York, ins Leben gerufen. Gwerder, der eine Aufführung des o.g. Theaters besuchte, legte nach der Vorstellung eines seiner selbstgeschriebenen Bücher auf den Rand der Bühne. Beck nahm daraufhin Kontakt zu Gwerder auf und ermutigte den Zürcher zur Gründung der Untergrundzeitschrift im Selbstverlag. Gedruckt wurde das Magazin im Offsetdruckverfahren. Die erste Auflage betrug 250 Stück. Im Laufe der 57 Ausgaben steigerte sich die Anzahl der produzierten Exemplare auf 5000. Nach vier Jahren wurde das Printmedium 1971 eingestellt. Das ausgeklügelte Distributionsmodell und die sich stetig erhöhende Auflagenzahl weisen auf eine in diesen vier Jahren erreichte Popularität hin, die bis heute anzudauern weiss. Seinem Selbstbeschrieb nach war HOTCHA! eine «kreative Sippenzeitung für Subkultur, alternative Mutation, (R)evolution, Bewusstseinserweiterung, Leben, bizarre und Community-Bedürfnisse». All diese verfolgten Zwecke lassen sich auch in der visuellen Erscheinung des Magazins finden. So kann man beispielsweise gezeichnete Tarot-Karten zum Ausschneiden inklusive Anleitungen, Mandalas mit Texten zur Bewusstseinserweiterung, Zeichnungen zu der «Micro-Biotiker»- Ernährung, Panther-Illustrationen zu der Black Power-Bewegung und vieles mehr finden. Wie die meisten in dieser Zeit in Europa und den USA entstandenen nonkonformistischen Zeitschriften widmete sich auch HOTCHA! Musik, Kunst, Esoterik, alternativen Lebensentwürfen und -formen sowie regionalen und internationalen Ereignissen. Sie funktionierte als Gegenmedium zu Mainstream-Publikationen, zeichnete sich durch Zensurfreiheit aus, besass keinerlei Werbeannoncen und diente der Protestkultur und Unterhaltung zugleich. Ihrem Schöpfer Urban Gwerder bot sie die Möglichkeit der Vernetzung einer Subkultur, die besonders in der Schweiz zunächst aus einem kleinen Verbund gesellschaftlicher Aussenseiter bestand, der sich über die Jahre zu einer Bewegung formierte. HOTCHA! wurde nicht nur erstes europäisches Mitglied im US-amerikanischen Underground Press Syndicate, sondern konnte auch zahlreiche Erstveröffentlichungen verschiedener regionaler und internationaler Künstler verzeichnen, wie etwa Werke von Robert Crump, H.R. Giger oder Sergius Golowin. So wurde HOTCHA! in der intellektuellen, alternativen Szene stark rezipiert und erreichte schnell Kultstatus.
HurraniaZürich1981 / 4 Ausgaben
IGANG 3: das unabhängige Heft für FCZ-AbhängigeDielsdorf2004–2009Im Fanmagazin „Igang 3“ dreht sich das Universum um den Fussballclub Zürich FCZ. Das unabhängige Heft für abhängige FCZ-Fans wurde im Jahr 2000 erstmals publiziert. Bis 2009 erschienen noch neun weitere Ausgaben. Das Magazin wirbt von aussen mit einem farbigen Cover, das meist FCZ-Fans abbildet, der Inhalt hingegen ist schwarzweiss gedruckt. Das Heft besteht mehrheitlich aus subjektiven Berichten zu vergangenen Spielen, Fan-Reisen und das Verhältnis von Club und Fans. Die Autoren schildern diverse Situationen und Emotionen sehr persönlich, ehrlich und ungewollt humorvoll. So finden sich Sätze wie folgende: „Jedenfalls wirkte Istanbul auf unserem Kurzbesuch etwa so wie eine verkehrte H&M-Filiale. Voller wuselnder Männer, und die wenigen anwesenden Frauen sah man nicht unter den ganzen Kleidern.“ oder „Nach dem Schlusspfiff will auch ich mich mal auf einem Plastikrasen wälzen. Aber der riecht so nach altem Gummi, Kondomen und so.“ Nebst ehrlichem Hochmut und Niedergeschlagenheit findet sich unter einigen Fanbildern auch noch ein Comic über Stan the Hooligan, gezeichnet von Christophe Badoux und geschrieben von Marcel Gamma. In der Perspektive des fiktiven fussballverrückten Stan werden glorreiche Clubmomente wiedergegeben, aber auch typisches Fan-Sein humorvoll dargestellt. Die Redaktion bestand hauptsächlich aus Nadine Aeby, Philipp Anz, Florian Molinari, Saro Pepe, Moritz Wolf und Marcel Gamma. Das Heft wurde jeweils in der Druckerei Kyburz AG gedruckt. Die Erlöse des Hefts flossen in Support-Aktivitäten der Südkurve und in ein Projekt namens „LetziKids“.
Infrarot. Sozialistische InformationsschriftWetzikon1971–74
JammingGunzgen1980 / 3 Ausgaben
Journal SubversifGenève1978 / 1 Ausgabe
K-BulletinZürich1998–2002Das Fanzine k-Bulletin stammt vom k3000 aus Zürich und erschien zum ersten Mal mit dem Namen „k-Bulletin Nr. 0: Community-Sampler“ im Mai 1998. Es ist bis 2002 insgesamt fünf mal erschienen. Auf der Website www.k3000.ch findet man die Auflistung der Ausgaben, eine davon ist digital. Die Ausgabe nr. 0 wurde als 20 seitige Programmzeitschrift und erweitertes Fanzine für das 18 int. Film-, Video- und Multimediafestival Luzern, genannt Variétes an der Viper, mit Beiträgen der TeilnehmerInnen publiziert. Diese Erstausgabe ist leider vergriffen. Die Ausgabe 1/1/1999 folgte im Januar 1999 als Paperback mit 80 Seiten. Dieses Magazin war zweigeteilt. Der erste Teil stellt vor, wie Künstler aus der bildenden Kunst, der Musik und allen übrigen künstlerischen Bereichen sich kontinuierlich in konservativen Haltungen durch das Erfüllen bestimmter gesellschaftlicher Zuschreibungen in Bezug auf Arbeit, Image, Behaviour und kulturellem Selbstverständnis bewegen. In vielen Kapiteln und mit viel Bildmaterial zeigt es verschiedenste Bildbeiträge, Statements, analytische und ironische Texte sowie Überlegungen zu dieser Rolle der KünstlerInnen. Als dritte Ausgabe, k-bulletin nr.2, beschäftigte sich die wechselnde Redaktion mit Medienereignissen der letzten 10 Jahren vom Golfkrieg bis Monica Lewinsky und zeigt auf, wie das Rohmaterial und moderne Medien interagieren und gleichzeitig im Print, TV, Kino, Internet, Produktion und im Alltag stattfinden und wie Mensch verschieden damit umgeht. Dieses Magazin erschien im Juli / August 1999, in der Gestaltung der Fabrik Zeitung Nr. 154 gleich und umfasste 8 Seiten. Bei der k-bulletin nr.3 <kollektive/arbeit> wird’s spannend: Diese Ausgabe ist rein digital auf der Website erhältlich und zum selber ausdrucken und in englischer Sprache. Ebenfalls findet man auf der Seite eine Einführung in die Topics unter INFO, ein MANUEL wo erklärt wird wie man die Ausgabe downloaden und drucken kann sowie einen SHOP um Stickers und weiteres erwerben kann und zuletzt noch eine Spart ARCHIVE, wo man gezielt Texte und Artikel innerhalb dieses Magazins suchen kann. Diese nr.3 geht der Frage nach, wie der Neoliberalismus die Bedingungen und Vorstellungen von Kultur und Politik beeinflusst. Verschiedene Autoren aus Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien, der Schweiz und den USA stifteten Beiträge. Die letzte Ausgabe nr.4: chic reader’s digest befasst sich mit dem inhaltlichen und gesellschaftlichen Potential von Kunst, dessen Rahmenbedigungen und möglichen Handlungsfelder und Ansätze für eine unabhängige Praxis. Redaktionell betreut wurd dieser CHIC reader’s list von Alice Cantaluppi und zusammen mit dem Labor k3000 herausgegeben. Der Verein k3000 ist eine Ateliergemeinschaft seit 1998, siebzehn Räume auf einer Etage im Bürohaus an der Schöneggstrasse 5 in Zürich wurden an selbstständige Kreative untervermietet. Ihre Projekte und Mitglieder kann man auf k3000.ch besuchen. Das k-bulletin bietet eine Plattform für alternative Bewegungen, Selbstorganisation, neue Formen kultureller und politischer Praktiken und dessen Theorien. Alle Ausgaben werden von der Redaktion oder der Gruppe finanziert.
Kam IIMeilen / Küsnacht1970
Kamikaze. Zeitung aus der Zürcher Bewegungab 1981
Kampf Kritik UmgestaltungBasel1974
Kanzleizeitung - Informationsblatt des QuartierzentrumsZürich1985 erschienen als : Maximalzeitung 1987 Gemeinschaftsausgabe mit : Programmzeitung : Kanzlei Zeitung Die Kanzleizeitung erschien ab 1985 mindestens 2 mal Jährlich. Auflage und Umfang variierten dabei stark. Während einige Ausgaben nur ein Viertelbogen umfassten, bestanden andere aus mehreren Bünden. Gedruckt wurde die Zeitung von Ropress, Herausgeberin war die Koordinationsgruppe des Quartiervereins Kanzlei. Die Publikation beinhaltete vor allem ein Programm der Kanzlei mit verschiedenen Anlässen und Treffen, es wurden aber auch redaktionelle Artikel verfasst. Die Artikel gingen vor allem um Aktualitäten in der Politik in Zürich und der Schweiz, aber auch Neuigkeiten der Kanzlei wurden behandelt. Es wurden auch Ideologische (Kanzleiologie) und Praktische Ratschläge für Haushalt und ähnliches gegeben. Die Verfasser, Gestalter, Fotografen und so weiter blieben anonym und traten als Kollektiv oder unter Pseudonym auf.
KillEmmenbrücke1980 / 2 Ausgaben
KlassenkampfZürich1972–74
Klo
Knapp Daneben1997–2004A5-Fussball-Fanzine
Kontakt. Scherers Kontaktanzeiger für FreundeZürich1976
KontrastWettingen1980 / 2 Ausgaben
Kritische Jus StudentenZürich1971
Kulturmagazin. Demokratische Kunst und KulturpolitikBasel/Bern1977–93
Kunst-BulletinZürich1980–
Kämpfendes Afrika. Informationen über den afrikanischen BefreiungskriegZürich1971–86
Lavabo
LehrlingskampfZürich1971
Les Lolos de Lola1978 / 2 Ausgaben
LesbenfrontZürich1975–86
Libertäre BlätterGruppe James Guillaume war eine Gruppe von jüngeren Anarchisten in Zürich, die durch die 68er Unruhen aktiviert worden sind (die im übrigen in der Schweiz kaum richtig zum Ausbruch kamen), sich im Winter 1970 formierten und vorerst die Anarchistischen Blätter und später die Libertären Blätter herausgaben.
links umZürich1974–79 / 13 Ausgaben
LoopSchaffhausen1997–heuteDie Musikzeitung Loop ist eine Fachzeitschrift für Musik, Neuerscheinungen und Musikgeschichte, mit Redaktionssitz in Zürich. Der Loop-Verlag wurde 1997 von Bernhard Ott, Claude Schwarz, Reto Baumann und Thierry Frochaux in Schaffhausen gegründet. Nach dem Konkurs der DAZ (Die andere Zeitung, eheml. Volksrecht), konnte die Redaktion der Loop Musikzeitung deren ehemaligen Räumlichkeiten übernehmen. Der Zusammenhang bestand darin, dass Reto Baumann und Thierry Frochaux bis dahin für die Musikbeilage «MusikSpezial» der DAZ zuständig waren und die DAZ bereits in Schaffhausen gedruckt worden war. Nachdem die erste Testausgabe der Loop Zeitung im Dezember 1997 herauskam, erschien die Zeitung ab Januar 1998 zehn mal jährlich im Zeitungsformat mit einer Auflage von 25'000 Exemplaren. Nach kurzer Zeit geriet die Zeit in finanzielle Schwierigkeiten, woraufhin sie Gesellschaftsanteile verkauft hat und die Auflage deutlich gesenkt hat. Seit Februar 1999 erscheint die Musikzeitung als Beilage der linken Zürcher Zeitung P.S., für die Thierry Frochaux als Kulturredaktor tätig ist. Das Layoutkonzept mit dem grünen Logo, das vom Atelier Villotti entworfen wurde, wird noch heute verwendet und hat sich im Verlauf der Jahre kaum verändert. Das Design hat hohen Wiedererkennungswert und der Retro-Look wird von seinen Abonnentinnen und Abonnenten geschätzt. Die Redaktion sieht sich als «Das Sinalco unter den Musikzeitungen», wie sie in einem Interview mit der Tageszeitung Der Bund erwähnten. Die Zeitschrift richtet sich an eine durchmischte Leserschaft, die die Liebe zur Musik verbindet. So sind auch alle Autoren und Autorinnen in erster Linie Musikfans. Inhaltlich bietet die Zeitschrift Plattenkritiken, Interviews, Kolumnen, sowie längere Hintergrundartikel bei denen sich die Redaktion jeweils einen Schwerpunkt pro Ausgabe setzt. Das Loop Musikmagazin erscheint immer noch zehn mal jährlich und wird heute in einer Auflage von 11'000 Exemplaren produziert und an die eigenen Abonnentinnen und Abonnenten oder diejenigen der Zeitung P.S. versendet oder via Plattenläden, Konzertlokalen, Clubs und Bars verteilt.
LulzineBinningen
LurchBiel1978 / 12 Ausgaben
Magnum
manuskript: literarische ZeitschriftKüsnacht1969-1971Schülerzeitschrift der Kantonalen Maturitätsschule Küsnacht. „Sie sind keine „geistige Niete“ – sie interessieren sich für moderne Literatur und halten eine Zeitschrift in Händen, die Ihnen unveröffentlichte Prosa und Lyrik bietet. Junge, unbekannte Autoren erfahren in „Manuskript“ eine Förderung ebenso wie renommierte Schriftsteller in dieser Zeitschrift neues versuchen – oder zu bewährten Mitteln greifen. Daneben enthält „Manuskript“ moderne Graphik und Fotografie, berichtet über theater und literarische Randgebiete und versucht der Buchrezension neue Formen abzugewinnen.
MaulwurfZürich1972–86
MegafonBern2014–
Megaphon. Nimmt kein Blatt vor den Mund!Bern1987–92
Mieterkampf1971
Migrant JournalBasel2017–19
Minimal RockLugano1976–81
MongoBalzers (FL)1979 / 2 Augaben
My WayKüsnacht1980 / 1 Ausgabe
NebelhornKonstanz, GermanyNovember 1980 – Januar 1989
Neues NebelhornKonstanz, GermanyMai 1989 – Dezember 1994
NeutralitätBasel1963–74
No FunZürich1977–80 / 18 Ausgaben
Note 1
Offizielle Hofnachrichten der KroneZürich1985Ursprünglicher Verlag: Stäfa : M. Walker Die Zürcher Zeitschrift Offizielle Hofnachrichten der Krone wurde 1980 von König Pjotr Kraska gegründet. Der selbsternannte König über das Zentirischen und A-Zentirischen Reich (Zürich und Bilbao), wurde am 22. Februar 1946 als Peter Johannes Kraska in Zürich geboren. Peter Kraska war nicht nur Schauspieler, sondern auch Schriftsteller und Dada-Künstler. Während der Zürcher Jugendunruhen der 80er Jahren, setzte er sich stark für einen gesellschaftlichen Freiraum ein. Seine damalige Lebenspartnerin sagte ihm für sein Konzept des AJZ (Autonomes Jugend Zentrum: „Du bist der König!“. Diese Aussage veranlasste Kraska dazu sich selbst zum König von Zürich zu ernennen. Während seiner Regentschaft trat seine Künstlerische Tätigkeit in den Hintergrund, vor allem als er seine erste Publikation «Offizielle Hofnachrichten der Krone» veröffentlichte, von der er Herausgeber und Verfasser zugleich ist. Der König war ein grosser Verfechter des Nulltarifs. Er führte einen erbitterten Kampf für die kostenlose Benutzung des öffentlichen Verkehrs. Dementsprechend nahm er sich das Recht heraus ohne Ticket zu fahren. Sich selber nannte er sich auch Weissfahrer. Ebenfalls brachte er im Jahre 1989-1990 in mehreren Trams und an Billetautomaten der VBZ Kleber an und verursachte somit einen Sachschaden von mehreren tausend Franken. Er wurde mehrmals verurteilt wegen Sachbeschädigung und Drohungen gegen Beamte zu Geld- und Gefängnisstrafen. Seine Publikationen kamen unregelmässig heraus, ca. alle neun Monate. Aus den hundert Seiten, die jede Zeitschrift fasst sind meistens Ausschnitte aus seinen Prozessen abgebildet und Fotos von sich und einer Gefolgschaft zu sehen. Durch seine dadaistische Erzählart und Zusammenstellung bringt er eine Gewisse Absurdität in seine Zeitschriften. Die «Hofnachrichten» wurden in der Wollishofer Werbeagentur GGK erstellt. Der Inhaber dieser Agentur, Paul Gredinger war ein Freund des Königs und liess die Infrastruktur benutzen. Die «Hofnachrichten» erschienen in einer Auflage von ca. 10'000 Exemplaren und wurden durch den König persönlich an Interessierte verteilt. 2015 legte er die Regentschaft aus gesundheitlichen Gründen nieder und somit wurden auch die «Hofnachrichten» eingestellt. Er verstarb am 5. September 2016.
Ofra BulletinBern1977–
Paranoia City AnzeigerErste Herausgabe 1972Der Paranoia City Anzeiger wurde 1972 erstmals.herausgegeben. Die Selben Herausgeber eröffneten 3 Jahre später die Paranoia City Buchhandlung, in welcher sie ein kleines Sortiment an anarchistischer und gesellschaftskritischer Literatur anboten. Die erste Ausgabe des Paranoia City Anzeigers war eine Protestreaktion auf die Schliessung des Caffes und Kulurlokal 'Odeon'. Zahlreiche Schriftsteller, Maler und Musiker verkehrten regelmässig im Odeon und verliehen dem Café über Jahrzehnte hinweg den Ruf eines Intellektuellentreffpunkts. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde und blieb das Odeon für mehrere Jahrzehnte Treffpunkt der jungen intellektuellen Generation. Um dieses historische Caffe vor der Schliessung zu bewahren, formulierten die Autoren des Anzeigers Aufforderungen und Hilferufe an die Leserschaft zur Bekämpfung von 'Regierung und Hochfinanz'. Diese Mitteilungen manifestieren sich durch Text, aber vor allem durch Illustrationen und Comics. Um das Volk zu mobilisieren formulieren sie ihre Texte ironisch, wenn nicht sogar zynisch, was dem ganzen eine stark revolutionäre Note verleiht. Es werden zum Besipiel Verhaltensregeln einer Gesellschaft skizziert, welche komplett der Regierung und den Reichen untergeordnet ist. Es wird bewusst übertrieben um den Menschen zu zeigen, in welch absurdem System sie leben und wie monoton und anonym die Gesellschaft funktioniert. Die Autoren appelieren an die Solidarität und das Gemeinschaftsgefühl der Leser*innen und fordern zur Rebellion auf. Allgemein soll der Zusammenhalt, der Austausch und das Gemeinsame Leben gestärkt werden. Auch wird Konkret zum Protestwochenende auf der Zürcher Allmend aufgerufen, auf welcher gratis Konzerte, Filme und Work-Shops angeboten werden. Abgesehen von der ersten Ausgabe, welche sich fast ausschliesslich auf die Schliessung des Odeons und den damit verbundenen Wiederstand bezieht, werden Themen zu Gesellschaft, Politik und System kritisch und stark ironisch behandelt. Um die Kritik an solchen Themen zu äussern, arbeiten die Autoren und Zeichner fast ausschliesslich mit Comics. So bedienen sie sich einer Ausdrucksform, die für die Ironie und Übertreibung geschaffen ist, also optimal für die revolutiäre Herausgeberschaft. Hierarchien und Gesellschaftsstrukturen werden auf eine witzige und doch ernstahfte Art dargestellt, womit zum Lachen gebracht und zum Nachdenken angeregt wird.
PeriodicoBern2017–
Pin-UpLugano / Genf1978–80 / 20 Ausgaben
Plädoyer. Die Zeitung der MinderheitenZürich1974–
POCH-ZeitungBasel1974
PolemosBasel1963–71
ProvenceBasel2009–Das PROVENCE Magazine erschien von 2009 bis 2015 in einem Eight-Issue Cycle. Der Titel des Magazines erinnert an Plein-Air Malerei, Pastis und Stohhüte. Der Untertitel „Dedicated to Hobbies“ passt daher sehr gut zum achtteiligen Zyklus. Darin wird verschiedenen zeitgenössische KünstlerInnen, KuratorInnen, GalleristInnen, AutorInnen und weniger bekannte Persönlichkeiten eine Plattform geboten. Die Themen der Artikel bewegen sich von Ferienberichten, zu Mode- und Designbeiträgen bis hin zu Kritiken zu anderen aktuellen KünstlerInnen. Das Magazin soll als eine Art Sprachrohr für die Bewegungen in der zeitgenössischen Kunst funktionieren. Nicht ganz so vielfältig, aber trotzdem abwechslungsreich ist auch das Format der verschiedenen Ausgaben. Dabei lehnen sich fünf Ausgaben Layout-Technisch sehr stark an das Hochglanz-Zeitschrift MADAME an. Zwei Ausgaben beinhalten im selben Format aber mit kleinerem Umfang ausgewählte Kunstobjekte zu jeweils einem spezifischen Thema. Bei einer Ausgabe handelt es sich um ein Poster zusammen mit einem Sommer-Reader in Buchform. Auch die letzte Ausgabe ist in Form eines Buches erschienen, es handelt sich hierbei um einen Stadtplan von Nizza. Die neusten Erscheinungen, welche nicht Teil des Zyklus sind, kamen einerseits als REPORT Herbst und Winter 2018 / 2019 heraus. Und andererseits als Sommer Ausgabe, die am 10.06.19 in Basel herausgegeben wird. Herausgeber des PROVENCE Magazines sind drei verschiedene KünstlerInnen. Daiga Grantina kommt aus Lettland, doch sie lebt und arbeitet in Berlin. Ihr Fokus liegt auf installativen und skulpturalen Arbeiten. Auch Tobias Kaspar arbeitet installativ, jedoch eher konzeptuell. Sein künstlerisches Tun äussert sich des öfteren auch in textiler Form. Hannes Loichinger lebt in Wien und doziert an der dortigen Universität für angewandte Kunst. Grafisch gestaltet wurden die verschiedenen Ausgaben des Magazines unter anderem von Bastiana Stutterheim, Pascal Storz und Stefanie Halbeisen.
Punk GenèveGenève1978 / 5 Ausgaben
Punk rulesBern1977–1979 / 7 Ausgaben
R.E.S.P.E.C.T.el Lokal Gessner-Allee 11, 8001 Zurigo Isola2000Das El Lokal ist ein Lokal an der Sihl in der Stadt Zürich. Gessner-Allee 11 8001 Zurigo Isola. Das Lokal ist eine «Beiz» mit Kulturellem Programm; Lesungen, Konzerte und Fussball. Das Essen kommt aus der Kombüse. Das Lokal wurde im Jahr 2000 gegründet. Das El Lokal hat ein Lokalblatt herausgegeben mit vier Ausgaben das Lokalblatt trägt den Namen R.E.S.P.E.C.T. No.1 Lokalblatt zur Lage der Insel vom goldenen Herbst zu den schneewissen Weihnachten 009 R.E.S.P.E.C.T Vol.2 Lokalblatt zur Insellage Vom Schneemann über Schlüsselblüemli bis hin zum ersten Wasserglacé R.E.S.P.E.C.T # 3 R.E.S.P.E.C.T # 6 R.E.S.P.E.C.T Oft steht der Inhalt vom Lokalblatt mit dem El Lokal in Verbindung mit Beiträgen über Konzerte, Lesungen und Fussball die im El Lokal stattfinden. Es beinhaltet aber auch Beiträge zum Beispiel von einem Interview über die Drogenszene am Platzspitz in Zürich bis hin zur Weltmeisterschaft in Kegeln. Fester Bestandteil bei den ersten zwei Ausgaben ist das Programm von El Lokal. Das Lokalblatt soll das El Lokal Programm ergänzen mit viel Bilder und Lesebeiträge. Die Leser/innen sollen noch Papier spüren und es in der Hand halten können. Die Bilder für das Lokalblatt werden vom Lokalfotograf Mischa Scherrer fotografiert. Das Lokalblatt wird am Ufer des Vierwaldstättersees gedruckt. Das Format ist bei jeder Ausgabe anders. Die Gestaltung ist bei No1. und Vol.2 ähnlich. Die Gestaltung ist wild es ist nicht nach einem Raster gestaltet. Es werden viele verschiedene Schriftarten und Grössen verwendet. Querformat, gedruckt auf einem Naturpapier. Die Gestaltung ändert sich bei der Ausgabe # 3 und #6. Das Format ist quadratisch. Der Umschlag ist auf einem gestrichenen Papier gedruckt. Der Inhalt auf einem Naturpapier. Die Titelseiten der beiden Ausgaben sind sehr farbig und illustrativ. Die Gestaltung ist auch bei diesen Ausgaben eher wild aber klar strukturierter als bei den ersten zwei Ausgaben. Die Typografie ist oft in einem Blocksatz und umrahmt oder in einer Box gesetzt. Bei Vol. 2 und #3 ist eine Musik CD beigelegt. Impressum Lokalfotograf: Mischa Scherrer Cover Art #3 und #6: Alain Kaiser Gestaltungsreise: Jeana Hadley Stempel Kuvertmanufaktur: Piär Amrein Lektoratsdienstfahrt: Alfred Preisig Lokalsammler: Paul Weixler Korrektur: Karin Jost
Radikal. Zeitung für den brodelnden Untergrund1976–
Rebell. Zeitung von und für Rebellinnen und RebellenBern1975–78 / 24 Ausgaben
RespektiveZürich2010–13
Revolutionäre Politik. Organ der Revolutionären Aufbauorganisation Zürich (RAZ)Zürich1972–76
RiffGenève1978 / 1 Ausgabe
Rock Haché Punk. journal radioactifGenève1978 / 2 Ausgaben
RofäSt. Gallen1979–80 / 4 Ausgaben
ROMP Polit Punk und Underground ZineLuzern1989–heuteROMP entstand 1989 und war anfänglich ein eher unpolitisches HC/Punk-Underground-Zine. Es erscheint ungefähr halbjährlich mit einer Auflage von ca. 500 Exemplaren (Stand 1997). 1989 konnte man das Romp Zine für CHF 3.– kaufen, heute kostet es nur einen Franken mehr. 2019 kam das 45. Exemplar von ROMP heraus und es wird wie schon seit 1995 auf der ATF Davidson Dualith 700 gedruckt. Der D.I.Y. Charakter ist eines der wichtigsten Merkmale für das ROMP-Kollektiv. Nicht nur gedruckt wird selber, auch die Druckplatten wurden lange Zeit selber hergestellt. ROMP war nie nur ein Magazin, die ROMP-Leute waren auch in der Boa (ehemaliges Kulturzentrum in Luzern) aktiv, gaben Konzerte und handelten mit Zines und Platten. So kam der Wunsch nach einem festen Standort auf. 1991 entstand der Infolanden ROMP damals als Untermieter des Fair-Trade-Ladens „Dänk e mol“ an der Denkmalstrasse 17 in Luzern. Das ROMP-Kollektiv umfasste meist um die fünf bis acht Personen, wobei die Mitglieder in ständigem Wechsel waren. Mit jeder neuen Person kamen auch wieder neue Musikstile, Ansichten und Infos in den Laden. Durch das Handeln mit Büchern, Zines, Schallplatten und Kasetten konnte ROMP sich stets selbst finanzieren. Im Mai 1999 bereitete der endgültige Konkurs des Fair-Trade-Ladens dem ROMP Infoladen ein unverhofftes Ende. Darüber wurde schon in der Ausgabe 16 Anfang 1998 im Editorial berichtet. Nach einigen Jahren ohne festen Standort fanden die „Römplis“ einen neuen Standort an der Steinenstrasse 17 in Luzern. Auch die Druckmaschine steht nun in der „Druck-Grotte“ hinter dem ROMP Infoladen an der Steinenstrasse. Dieses Jahr feiert das ROMP Zine seinen 30. Geburtstag. Heute gilt es als Polit, Punk und Underground Zine. Oftmals darin enthalten sind Interviews mit diversen Bands, politische Themen vorallem aus Luzern, manchmal auch schweizweite oder globale Themen. Kurze Kolummnen, Rätsel, Comix, Bastelbogen, Musik- und Zine Reviews und Motzzettel aus dem Romp-Laden runden das Ganze ab.
RoomRegensdorf1980 / 3 Ausgaben
Rote Fahne. Zentralorgan der kommunistischen Partei der SchweizZürich1973–80
Rote HefteWinterthur1976
Rote HilfeZürich1975–76
Roter Leu. Lokalzeitung Progressive Organisationen ZürichZürich1974
Roter Prolet. Organ der Kommunistischen Bewegung / Marxisten-Leninisten (KB/ML)Zürich1975–83
RotstiftZürich1972
S'PfuiKloten1978 / 4 Ausgaben
Sapalot1968
Scharotl. Die Zeitung des fahrenden Volkes in der SchweizBern1975–76
SchinaguBern1972–74 / 8 Ausgaben
SchwarzpeterBern1974–79 / 32 Ausgaben
SchwindelKloten1978–79 / 3 Ausgaben
ShitKüsnacht1978 / 8 Ausgaben
SilkOberrieden1980 / 3 Ausgaben
Sinnlos1978 / 1 Ausgabe
SinnlosKreuzlingen1980 / 6 Ausgaben
SkandarLausanne1979
Soft Art PressLausanne1975–79
SoilantZürich1980 / 3 Ausgaben
Sondern. Jahrbuch für Text und BildBerlin / Zürich1976–86
SondernummerBern1979 / 4 Ausgaben
Spirale. Internationale Zeitschrift für junge KunstBern1953–64
StatementBern1981–
Steibock. Politisch-kulturelles Magazin für den Kanton NidwaldenStans1974–86
SteinschleuderSt.Gallen1977Die erste Ausgabe der Steinschleuder Zeitschrift wurde 1977 von den zwei Redaktoren – Wolf Steiger und Felix Kälin – in St. Gallen herausgegeben. Jede Ausgabe hatte einen Umfang von etwa 20 Seiten und war in einem A4-Format gehalten. Die Steinschleuder wurde im Offsetverfahren gedruckt und zusammengeheftet. Gedruckt wurde mit Schwarz auf farbigem Papier, welches in den verschiedenen Ausgaben variierte. Die Steinschleuder war eine Plattform für literarische, philosophische, historische und informative Texte mit links-aktivistischem Charakter. In einem Heft kann sowohl ein Bericht über überlebende der Titanic stehen, sowie auch ein feministisches Gedicht. Kein Thema war ausgeschlossen. Die Autorenschaft dieser Texte konnten gegen Verrechnung der Platzkosten gekauft werden. Somit hatte jede Ausgabe der Steinschleuder andere Autoren. Jeder konnte den Inhalt dieser Zeitschrift mitverfassen und mitgestalten. Damit wollte man sich von populären und kommerziellen Magazinen distanzieren. In der Zeitschrift konnte man kritisch verfasste Texte lesen, die zum Denken und Handeln anregten. Nebst den Texten, fand man auch Fotographien, Illustrationen und Infografiken, die ergänzend zu den Beiträgen standen. Ebenfalls beinhalteten manchen Ausgaben handgezeichnete zynische Comics. Auf den Seiten der Steinschleuder ist erstaunlicherweise auch diverse Werbung zu finden. Jedoch handelte es sich dabei um Werbung für Kulturelle Zentren und Ereignissen. Mithilfe dieser Sponsoren und der Platzverrechnung für die einzelnen Beiträge, konnten sich Wolf Steiger und Felix Kälin ihre Selbstpublikation finanzieren. Die Gestaltung der Steinschleuder war im Gegensatz zu anderen Selbstpublikationen dieser Zeit einfach gehalten. Collagen, Typewriter Typografie, gerasterte Fotografien, handgeschriebene Titel und Illustrationen wurden als Stilmittel verwendet. Die Setzung dieser verschiedenen Elemente betonte eine Unmittelbarkeit und, machte auf eine Amateurgestaltung aufmerksam. Der schwarze Druck wurde wegen seiner kostengünstigen Produktion bevorzugt.
StilettZürich1979–82Stilett erschien 1979 zum ersten Mal mit der Ausgabe Nr. 50 als „Organ für Kultur, Kontakt und Nahkampf“. Innerhalb des ersten Jahres kamen vier weitere Ausgaben dazu, danach erschien die Zeitung bis 1983 jährlich. Sie war neben dem Eisbrecher/Brächise die Zeitschrift der Zürcher Jugendbewegung und deren Kampf um das Autonome Jugendzentrum (AJZ). Neben Berichten zur Bewegung behandelte Stilett auch gesellschaftliche und politische Themen aus dem In- und Ausland. Dazu gab es Collagen mit Schnipseln aus bekannten Tageszeitungen.
Stunk. Zitig vom KV- und Gwärbschul-KomiteeZürich1974
StupidBern1979–81 / 6 Ausgaben
Subito. Bewegungsabhängige Bewegungszeitschrift für d'Bewegig vo de BewegigZürich1980 / 3 Ausgaben
SUBr. Subrman, subrmodern, subrmarkt, subril, subjekt, substanz, subaltern, subkulturDornbirn1974
SuburbsDübendorf1979–82 / 6 Ausgaben
SubversivZürich1971
Super pas CoolGenève1978 / 1 Ausgabe
Swiss WaveKüsnacht1980 / 2 Ausgaben
Südliches AfrikaZürich1974
S’fräche Blatt. D’Zitig fürs andere ZüriZürich1976–79
Tell
The Cthulhu News1966–67The Cthulhu News wurde 1966 bis 1967 vom Zürcher Autor, Künstler und Medienethnologen Robert Fischer herausgegeben. Der Titel ist eine Anlehnung an H.P. Lovecrafts fantastischen Cthulhu-Mythos. Die ersten beiden Ausgaben, noch französisch Ctulhu betitelt, beinhalten Erzählungen und Illustrationen von Künstlern wie Franz Anatol Wyss und H.R. Giger. Die darauffolgende Ausgabe wurde auf Reisen Fischers in Nepal gedruckt, und zuletzt erschien eine Nummer mit Texten von Warren K. Redman. Robert Fischer publizierte in den 70er- und 80er Jahren weitere Magazine, darunter die Musik-Fanzines Minimal Rock und Pin-Up.
The GigoloLostorf1980 / 6 Ausgaben
The Offical Rolling Stones Fan ClubZürich1.Dezember 1970 - Juli 1971 / 4 Ausgaben in dieser ZeitDas Fanzine «The Offical Rolling Stones Fan Club» gegründet und herausgegeben von Rolf Vasellari, war eines der ersten in der Schweiz, das sich explizit mit der Band befasste. Es erschien mindestens von Dezember 1970 bis Juli 1971, vermutlich im Zuge der Achtundsechziger-Bewegung und der damit einhergehenden Welle des Selfpublishings, welche massgeblich durch die autonom-linke Punk-Szene ausgelöst wurde. Anfangs erschien das Fanzine alle zwei Monate, aufgrund der Portoerhöhung der Post später nur noch alle drei Monate. Gedruckt wurde es in einer kleinen Auflage, anfangs in der Schweiz, durch das mehrmalige Umziehen des Autors auch in Österreich und Holland, vonwo es auch versendet wurde. Die Definition Fanzine ist in dieser Publikation umstritten, da es sich bei der Autorenschaft im eine einzelne Person handelt und man in diesem Fall von einem Egozine sprechen könnte. Rolf Vasellari, geboren in der Hochkonjunktur der 50-er Jahre und der steigenden sozialen Sicherheit der Schweiz. Wohl schon früh in der Punk-Szene Zürich‘s aktiv, interessierte er sich für die Musik der Rolling Stones, schrieb ein Fanzine und betrieb einen Fan Club der Band. Die ersten Seiten der Publikation dienten ihm als Vorwort und Austausch-/Kommunikationsmittel mit der Community. Dieses nutzte er meist, um administratives abzuklären oder wie erwähnt mit der Community in Kontakt zu treten und auf aktuelle Fragen einzugehen gestellt wurden. Der Inhalt beschäftigte sich meist mit den Rolling Stones und in seltenen Fällen auch mit anderen Musikern aus dieser Zeit. Für heutige Verhältnisse war das Fanzine rudimentär und wirr gestaltet, eine Dramaturgie oder einen Satzspiegel gab es nicht, die reine Information stand im Fokus auch um die Kosten in Grenzen zu halten. Dabei handelte es sich meist um Liedertexte, die zum Teil auch auf Deutsch übersetzt wurden, sowie Konzerterfahrungen, Interviews, Briefe der Stones, Hintergrundwissen zu den Stones, Konzertdaten und Essays. In mehrere Ausgaben enthalten kleine Einschübe, die einem heutigen FAQ ähneln und Fragen zu seiner Person beantworten. Aus seinen Essays und FAQ‘s ist herauszulesen, dass er die Rolling Stones privat kannte, diese mehrmals in London besuchte und Autogramme mitnahm die er auf Anfrage an seine Abonnenten versendete. Vasellari finanzierte seinen Newsletter durch die Mitgliederbeiträge seines Offical Rolling Stones Fan Clubs. Dieser deckte damals Deutschland, Österreich und die Schweiz ab und war als Einziger in diesen offiziell von den Rolling Stones bewilligt worden. Das erste Konzert der Stones in der Schweiz 1967 könnte der Ausgangspunkt diese Bekanntschaft und der später folgenden Akkreditierung des Fan Clubs gewesen sein. Die Publikation richtete sich vor allem an Musikinteressierte und Fans der Stones. Auch in folgenden Jahren schrieb er wohl weiter an diesem Fanzine, widmete sich aber auch anderen Projekten. Bis heute hat er drei Bücher geschrieben, die sich alle mit Musik beschäftigen und eine kleine Fangemeinde aus eingeschworenen Fans besitzen. Das Fanzine war also eine analoge Form von Social Media, es verband übergeordnete Interessen, Fans zu einer Community und Ereignisse der Musikwelt in einem Newsletter. So ist es eines der ersten Fanzines der Schweiz und wohl ein Vorreiter des heutigen Communitybuildings.
The ThingBasel1997–2000
The Vanderlove Letter. A Newsletter About Contemporary ArtGeneva2018–
Tick
TripperKloten / Meilen1979 / 1 Ausgabe
TunnelzytigZürich1976
VH 101. Revue trimestrielleZürich / Paris1970–72
VivaChur1972–88
Wah WahZürich1978–79 / 7 Ausgaben
Wake-UpNiederlenz1979–80 / 6 Ausgaben
We Are The Artists2004–12 / 16 Ausgaben
Werkstattheft. Werkstatt schreibender Arbeiter ZürichUetikon1975–86
WhämmliBasel1971–72Whämmli wurde in den 70er Jahren von Peter Jörg Wassermann ins leben gerufen. Ihren Standpunkt hatte die Zeitschrift in Basel. Sie war Mitglied der Partisanenpresse und Associate Member UPS. Das Whämmli wurde für 1.50 pro Stück verkauft und für 1.20 ab zehn Stück. Dabei wurde das Wähmli zunächst unter dem Namen Wham vertrieben, geplant war das diese vierzehntägig erscheint. Wegen zu kleinem Startkapital und mangelnder Erfahrung wurde das Projekt aber dann kurzerhand etwas verkleinert und auf A4 gedruckt und erhielt somit den Namen Wähmli. Die Zeitschrift erschien auch nicht wie geplant vierzehntägig sondern alle drei Monate. 1971 war die Auflage auf 3000 stück beschränkt. Das Whämmli ist eine Musik-Underground- Zeitung, mit einem, zu dieser Zeit üblichen, esoterischen Touch. Die Zeitung sollte dem Gründer ermöglichen mit Texten und Bildern experimentieren zu können. Perfektionismus war nicht gefragt, dafür Spontanität, Kreativität und der Spass an der Arbeit. Das Magazin sollte die stetige Veränderung des Denkens und er Umwelt aufzeigen. Die Gestaltung der Zeitschrift ist wild und experimentell. Schreibmaschinenschrift wechselt mit Handschrift ab. Zwischen, oder auch inmitten, der einzelnen Beiträgen lassen sich Illustrationen finden. Ganz einfach schwarz gedruckte Seiten wechseln sich mit Farbigen ab, diese können nur einfarbig sein oder einen Verlauf aufweisen. Inhaltlich ist das Wähmmli bunt gemischt. ein Grossteil der Beiträge handelt sich zwar um Musik, daneben wird aber über Allerlei berichtet. Ein grosses Thema scheinen auch Drogen einzunehmen. Es gibt berichte über Alternative Lebensstile und verschiedene Rezepte. Neben den Abwechslungsreichen Beiträgen finden sich auch eine grosse Zahl an Comics im Wähmmli. Peter Jörg Wassermann, der Herausgeber des Wähmmli war schon früh an Musik interessiert und war ein Fan von den Beatles, Jimmie Henrix und Pink Floyd. Er schloss ein Fachstudium in Musik ab und begann dann mit seiner freien musikalischen Tätigkeit. Um diese Zeit begann er dann auch seiner Journalistischen Tätigkeit nach zu gehen und gründete das Whämmli.
Wie wär's mal mit. Schweizer Magazin für AlltagskulturBasel2014–
WinterschattenBasel1980 / 1 Augabe
Yamsknoll. Für kreative Revolution und das Leben überhauptRiehen1969
z.B. Kaiseraugst. Zeitung der Bürgerinitativen und der GAGAKReinach / Basel1976–89 / 48 Ausgaben
ZMZ
Zündstoff. Zeitung der Lehrlingsbasis ZürichZürich1974–77
Zürcher HistorikerZürich1969–84
Zürcher Mittelschul-Zeitung: ZMZZürich1960Wie der Name schon verrät ist die Zürcher Mittelschul Zeitung, ein von Schülern selber publiziertes Jugendmagazin. Die ZMZ wurde 1958 unter anderem von Alex Bänninger, am Wirtschaftsgymnasium in Zürich mitbegründet und erschien über viele Jahre. Die Redaktion setzt sich aus einer Handvoll Schüler zusammen, die recherchieren und Artikel schreiben. Die Zeitung wird bei der Druckerei Jean Herbst in Zürich gedruckt und wird danach selbständig versandt und verkauft. Das Magazin informiert gleichaltrige durch verschiedenste Beiträge wie, politische Essays, Buchrezensionen oder Veranstaltungsvorschläge. Über wichtige Themen wie Zugehörigkeit, Jugendbewegungen und relevante Ereignisse aus aller Welt, werden ausführlich berichtet. Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Interaktion mit den Mitschülern durch Umfragen und Leserbriefen. Es wird aufgefordert, mitzureden und sich mit seinem Umfeld auseinanderzusetzen. Die Gestaltung ist reduziert und vor allem zweckmässig. Informative Fotos begleiten fast alle Artikel, welche immer gleich in zwei Spalten, die Seiten füllen. Gedruckt wird das Magazin stets in Schwarzweiss, ausser lose Umfragen oder Flugblätter die eingeschoben werden. Das Format variiert je nach Ausgabe aber die Seitenanzahl bleibt konstant. Verschiedenste Inserate für Berufsberatung und Lehrstellen zieren die ersten und letzten Seiten und finanzieren so die Produktion der ZMZ.
Zürcher NachtanzeigerZürich1981 / 11 Ausgaben
Zürcher TauchsüüderZürich1981–82 / 2 Ausgaben
Züri 8Zürich1971
Züri-Geschnäzlets. Eine BleiwüsteZürich1981 / 1 Ausgabe